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Einstiegsgeld

Existenzgründende, die Arbeitslosengeld (Alg) II beziehen und arbeitslos sind, können zur Förderung einer Existenzgründung ein Einstiegsgeld erhalten. Dieses ist keine Pflicht-, sondern Ermessensleistung, die im Rahmen einer individuellen Vereinbarung zwischen den Gründenden und ihren jeweiligen Ansprechpersonen getroffen wird. Mit der Antragsstellung vor der Gründung müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:

  • Beschreibung des Existenzgründungsvorhabens durch Businessplan oder Unternehmenskonzept
  • Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan
  • Umsatz- und Rentabilitätsvorschau (mind. für die ersten zwei Jahre)
  • Gewerbeanmeldung bzw. Bestätigung der Anzeige der Tätigkeit beim Finanzamt

Das Einstiegsgeld wird in der Regel für 6 Monate ergänzend zum Arbeitslosengeld II gezahlt. Die Höhe richtet sich nach der Größe der Bedarfsgemeinschaft und/oder Dauer der Arbeitslosigkeit. Es kann auch dann weiter gezahlt werden, wenn mit der Aufnahme der Selbstständigkeit kein Anspruch mehr auf Alg II besteht.
Die Gewinne werden mit dem Arbeitslosengeld II verrechnet. Über Höhe und Dauer des Einstiegsgelds wird nur einmalig entschieden. Wer mit dem Einstiegsgeld gefördert wird, ist so lange gesetzlich kranken- und rentenversichert, wie Arbeitslosengeld gezahlt wird.

Weitere Informationen:
Jobcenter Münster



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