Zurück in den Beruf in Münster

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Versicherungen für Selbstständige

Als Selbstständige sind Sie selbst dafür verantwortlich, sich für den Fall der Krankheit, Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder für das Alter abzusichern.

Folgende Möglichkeiten sollten Gründerinnen kennen:

Arbeitslosenversicherung für Selbstständige

Sie können sich freiwillig in der Arbeitslosenversicherung weiterversichern. (mehr ...)

Krankenversicherung

Als Gründerin müssen Sie sich selbst krankenversichern. Das können Sie bei einer gesetzlichen oder auch einer privaten Versicherung tun. Der Vorteil einer gesetzlichen Versicherung: Wenn Sie Kinder haben, sind diese über die Familienversicherung mitversichert, bei privat Anbietenden zahlen Sie Beiträge für jede mitversicherte Person.
Viele Krankenkassen bieten inzwischen auch für Gründende und Solo-Selbstständige günstige Einstiegstarife. Informieren Sie sich dazu direkt bei den Krankenkassen.

Als Freiberuflerin im künstlerischen Bereich sind Sie über die Künstlersozialkasse (KSK) gesetzlich pflichtversichert. Der Vorteil: Die KSK zahlt 50 % des Versicherungsbeitrags für Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung.
Mehr Informationen: www.kuenstlersozialkasse.de

Altersversorgung – Rürup-Rente

Auch Selbstständige können die staatliche Förderung der Altersversorgung nutzen und zwar durch Abschluss eines Rürup-Vertrages/ Basis-Rente. (Wer über die KSK versichert ist, kann einen Riester-Vertrag abschließen.)
Der Vorteil: Sie mindern durch Einzahlung in ihren Rürup-Vertrag das zu versteuernde Einkommen (anders als mit anderen Rentenverträgen) – zugunsten der Erhöhung der eigenen Rente. Und zwar mit der Möglichkeit, flexibel einzuzahlen. Über die Zuzahlung zum Grundbetrag können Sie von Jahr zu Jahr, je nach finanzieller Situation entscheiden. Wichtig: Die vollen staatlichen Zulagen bekommen Sie nur bei einem bestimmten prozentualen Anteil vom Nettoeinkommen.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist für Unternehmerinnen sinnvoll. Diese sollte nach Möglichkeit separat abgeschlossen werden, d.h. nicht an eine Lebensversicherung gekoppelt werden. Es sollte „die zuletzt ausgeübte Tätigkeit, so wie sie in gesunden Tagen ausgestaltet war“ versichert sein. In der Regel wird die Versicherung bis zum 60. oder auch 65. Lebensjahr abgeschlossen, d.h. bis zu diesem Alter wird im BU-Fall auch die monatliche Rente gezahlt, danach muss die Altersversorgung einsetzen. Sofern noch keine ausreichende Altersversorgung besteht, bietet sich eine lebenslange BUR an.

Berufshaftpflichtversicherung

Die Privathaftpflichtversicherung, die viele abgeschlossen haben, kommt für berufliche Schäden nicht auf. Wer seine beruflichen Haftungsrisiken absichern will, muss entweder ausdrücklich eine Berufshaftpflicht abschließen oder seine private Haftpflicht auf berufliche Schäden ausdehnen lassen.

Aber: Fragen Sie sich, ob Sie eine Berufshaftpflicht überhaupt brauchen:
- Welche konkreten Risiken einen Sachschaden, Personenschaden oder Vermögensschaden zu verursachen habe ich? Brauche ich überhaupt eine Absicherung?
- Gibt es für meinen konkreten Fall Alternativen zur Haftpflichtversicherung wie Haftungsausschluss, Haftungsbeschränkung, Gründung einer GmbH?

 



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